Von Kohleule bis Erdfloh

Schädlinge

Schädlinge

Kohleule und Gemüseeule

Die Raupen beider Schmetterlinge sind grau, braun oder grün, sie werden auch „Herzwurm“ genannt, da sie zunächst Locher in die äußeren Kühlblätter fressen und dann Ende August/Anfang September in den Kopf eindrangen.: Diese beschädigen sie im Innern durch Fraß und beschmutzen ihn mit Kot. Auch hier kommt es vor allem darauf an, die Raupen abzusammeln, solange sie jung sind und auf den äußeren Blättern sitzen. [Weiterlesen…]

Kohlweißlinge

Die Kohlweißlinge bevorzugen für die Eiablage warme, windgeschützte Lagen, wie sie in Kleingärten oft anzutreffen sind. Bei uns treten drei Arten auf: der große Kohlweißling, der kleine Kohlweißling (Rübenweißling) und der Rapsweißling. Die größte Bedeutung hat der große Kohlweißling. Er überwintert als Puppe an Zaunpfählen, Baumstämmen, Gartenlauben usw., erscheint im Frühjahr und legt die Eier an wild- wachsende Kreuzblütler ab. Deshalb beachtet man die 1. Generation auch kaum. Die zweite Generation bevorzugt die Kohlgewächse und legt die goldgelben Eier in größeren Gelegen an die Blattunterseiten ab. Die jungen Raupen bleiben zunächst zusammen und fressen an dem Blatt, an dem die Eier abgelegt wurden, später verteilen sie sich über die ganze Pflanze. Der Schaden kann beträchtliche Ausmaße annehmen. [Weiterlesen…]

Herzlosigkeit

Vor allem bei Blumenkohl kann Herzlosigkeit, parasitär oder nicht parasitär sein. Anders als beim Befall durch die Kohldrehherzmücke, der zur kräftigen Ausbildung der Herzblätter führt, verkümmert das Herz bei der Herzlosigkeit. Die parasitäre Herzlosigkeit wird durch Blattläuse, u. a. schon im Anzuchtbeet verursacht. Die nicht parasitäre Herzlosigkeit ist schon an den Setzpflanzen zu erkennen, es sind also nur einwandfreie Jungpflanzen zu verwenden. [Weiterlesen…]

Rüssler und Herzmücke

Kohlgallenrüssler

Befällt außer den Kohlarten auch Radieschen und Rettiche. Er wird oft m der Kohlhernie verwechselt. Seine Ei legt der Kohlgallenrüssler an de Wurzelhals junger Kohlpflanzen. E entstehen dort oder an den unterem Stammteilen, niemals jedoch an de Wurzeln, einzelne oder mehrere Gallen, die die Größe einer Haselnuss erreichen können. Die Gallen sin immer hohl und unterscheiden sich dadurch von den Wucherungen bei Hernie. In den Gallen leben etwa 5 mm lange weiße Larven. Verlassene Galle sind an einem Loch zu erkennen. [Weiterlesen…]

Falscher Mehltau und Kohlfliege

Falscher Mehltau Tritt an Sämlingen und mitunter an älteren Pflanzen gegen Ende des Sommers auf. Dagegen hilft Spritzen mit einem Kupfermittel. Der Pilz tritt besonders bei feuchtwarmer Witterung auf. Jungpflanzen bekommen auf der Oberseite der Blätter gelbliche Flecken, auf der Unterseite ist ein grauer Pilzrasen zu sehen. Zu dichter Stand und ungenügende Durchlüftung begünstigen das Auftreten. Im Spätsommer zeigt sich der Pilz in Form schwarzer Flecken auf den äußeren Kohlblättern, die dann vergilben und sich auf den Boden legen. Der Pilz kann auch in das Innere der Köpfe eindringen. Erkrankte Blätter und Strünke sind zu vernichten. [Weiterlesen…]

Kohlhernie

Diese verbreitetste und gefährlichste Kohlkrankheit kann schon im Anzuchtbeet an Jungpflanzen auftreten.

An den Wurzeln zeigen sich dann deutlich Schwellungen erkrankte Jungpflanzen sind zu verbrennen Erkrankte größere Pflanzen am endgültigen Standort welken bei starker Sonneneinstrahlung, erholen sich aber -über Nacht wieder. Die Pflanzen entwickeln sich schlecht, bilden keine Köpfe bzw. Knollen oder gehen Schließlich ein. Nimmt man eine kranke Pflanze vorsichtig aus dem Boden. So finden sich -an den Wurzeln, seltener am Wurzelhals, niemals aber an den Stängeln und Blättern, warzige oder kuglige Verdickungen mit schorfartiger rauer und aufgerissener Außenhaut. [Weiterlesen…]

Schwarzbeinigkeit

Die Schwarzbeinigkeit der Kohlpflanzen und auch der Jungpflanzen vieler anderer Gemüsepflanzen wird durch verschiedene Pilze verursacht. Bei befallenen Pflanzen verliert der untere Stengelteil seine gesunde Farbe, wird braun und schwarz, erweicht und knickt schließlich um. Der befallene Teil hat schließlich nur noch die Dicke eines Zwirnfadens. [Weiterlesen…]