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Falscher Mehltau und Kohlfliege

Falscher Mehltau Tritt an Sämlingen und mitunter an älteren Pflanzen gegen Ende des Sommers auf. Dagegen hilft Spritzen mit einem Kupfermittel. Der Pilz tritt besonders bei feuchtwarmer Witterung auf. Jungpflanzen bekommen auf der Oberseite der Blätter gelbliche Flecken, auf der Unterseite ist ein grauer Pilzrasen zu sehen. Zu dichter Stand und ungenügende Durchlüftung begünstigen das Auftreten. Im Spätsommer zeigt sich der Pilz in Form schwarzer Flecken auf den äußeren Kohlblättern, die dann vergilben und sich auf den Boden legen. Der Pilz kann auch in das Innere der Köpfe eindringen. Erkrankte Blätter und Strünke sind zu vernichten.

Kohlfliege

Tritt bei uns in mehreren Generationen auf, besonders gefährdet ist der Frühkohl, vor allem der frühe Blumenkohl; auch Jungpflanzen werden befallen. Befallene Pflanzen bekommen ein gelbgrünes bis bleigraues Aussehen, sodass sie sich deutlich von nicht befallenen Pflanzen unterscheiden. Sie bleiben im Wachstum zurück, welken bei trockener, warmer Witterung und lassen sich leicht aus der Erde ziehen. Denn die Wurzeln sind meist bis auf wenige Reste zerstört. Das ist das Werk der Larven der Kohlfliege, die ihre Eier je nach der Witterung in der Zeit von Ende April bis Mitte Mai an den Wurzelhals der Kohlpflanze legt. Aus den Eiern schlüpfen bald die Larven und verpuppen sich-nach etwa drei bis vier Wochen in der Erde. So entsteht eine zweite und weitere Generation im Jahr, die jedoch keinen großen wirtschaftlichen Schaden anrichten.

Ein sicheres Mittel gegen die Kohlfliege ist das vorbeugende Angießen der Pflanzen mit verschiedenen Mitteln, was nach acht Tagen wiederholt wird. Durch die Mittel wird auch Kohlgallenrüssler und der in manch Jahren stark auftretende Kohltriebrüßler bekämpft und dem Boden u.a Molybdän (ein Mikronährstoff) zu geführt. Mitunter wird versucht, befallene Pflanzen durch Starkes an häufeln zur Neubildung von Wurzeln anzuregen, doch bringt diese Methode weder Erfolg und trägt nur zur Verbreitung der Kohlfliege bei.

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