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Rüssler und Herzmücke

Kohlgallenrüssler

Befällt außer den Kohlarten auch Radieschen und Rettiche. Er wird oft m der Kohlhernie verwechselt. Seine Ei legt der Kohlgallenrüssler an de Wurzelhals junger Kohlpflanzen. E entstehen dort oder an den unterem Stammteilen, niemals jedoch an de Wurzeln, einzelne oder mehrere Gallen, die die Größe einer Haselnuss erreichen können. Die Gallen sin immer hohl und unterscheiden sich dadurch von den Wucherungen bei Hernie. In den Gallen leben etwa 5 mm lange weiße Larven. Verlassene Galle sind an einem Loch zu erkennen.

Befallene Pflanzen entwickeln sie schlechter als gesunde. Man darf daher nur gesunde Setzlinge pflanzen oder man, kneift die Gallen vor den Pflanzen ab.

Kohltriebrüssler

Sticht entweder die Triebe oder die Mittelrippen der Blätter an und legt die Eier dort ab. Das geschieht Ende April und noch im Mai. Die Larven sind etwa 6 mm lang, gelblichweiß und gekrümmt, sie fressen im Stengelinneren es kommt zu Verkrümmungen, der Stengel platzt auf. Die Kopfbildung bei Blumenkohl und Kopfkohl unterbleibt. Bei Kohlrabi werden die Knollen. Unansehnlich.

Kohldrehherzmücke

Ist ein sehr unangenehmer Schädiger, insbesondere des Blumenkohls. Befallene Pflanzen bringen keine Köpfe bzw. Blumen. Je nach Witterung kann von Mitte Mai an mit dem Erscheinen des Schädlings gerechnet werden. Auch Jungpflanzen im Saatbeet werden befallen. Die Mücke legt ihre Eier in Häufchen von 15 bis 20 Stück an die Blattstiele der jüngeren Herzblätter ab. Etwa eine Woche nach dem Schlüpfen der Larve zeigen sich die durch das Saugen verursachten ersten Wachstumsstörungen, und zwar krümmt sich der Blattstiel an der Saugstelle ein, auf der Gegenseite zeigt sich eine Verdickung.

Das Blatt wird eingebogen, und da sich die Larven meist an mehreren Blattstielen befinden, kommt es schließlich zu einer scheinbaren Drehung, zu einem „Drehherz“. Bei warmer und nasser Witterung tritt Herzfäule ein, bei trockner vernarben die Saugstellen, und es tritt mitunter durch Austreiben der oberen Knospen Mehrköpfigkeit, z. B. bei Rotkohl und Blumenkohl, auf.

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