Von Kohleule bis Erdfloh

Schädlinge

Schädlinge

Kohleule und Gemüseeule

Die Raupen beider Schmetterlinge sind grau, braun oder grün, sie werden auch „Herzwurm“ genannt, da sie zunächst Locher in die äußeren Kühlblätter fressen und dann Ende August/Anfang September in den Kopf eindrangen.: Diese beschädigen sie im Innern durch Fraß und beschmutzen ihn mit Kot. Auch hier kommt es vor allem darauf an, die Raupen abzusammeln, solange sie jung sind und auf den äußeren Blättern sitzen.

Kohlmotte (Kohlschabe)

Von ihr erscheinen zwei bis drei Generationen (Mitte Mai, im Juli und im August). Sie befällt alle Kohlarten sowie Meerrettich, Goldlack, Levkojen und viele Unkräuter aus der Familie der Kreuzblütler. Sie tritt oft lange Zeit kaum in Erscheinung. Charakteristisch ist der „Fensterfraß“, da die Oberhaut als silbriges Häutchen stehen bleibt. Bei starkem Befall schimmert die Pflanze silbrig.

Zur Verminderung des Schadens sollten befallene Pflanzen durch gute Pflege, insbesondere auch durch eine Kopfdüngung, gekräftigt werden.

Kohlblattlaus

Wird durch warme und trockene Witterung begünstigt. Wegen ihres mehligen Aussehens wird sie von manchen Gartenfreunden als „Mehltau“ bezeichnet; Mehltau ist jedoch eine prinzliche Erkrankung. Man sollte deshalb nur von der Kohlblattlaus sprechen, sonst kommt es leicht zu Missverständnissen. Von der Kohlblattlaus befallene Blätter biegen sich vorn Rande her löffelartig abwärts, werden buckelig und erscheinen gesprenkelt. Anhaltende trockene Witterung ermöglicht Massenvermehrung und kann zur Vernichtung ganzer Bestände führen.

Erdflöhe

Nennt man verschiedene Arten eines Käfers, der gut springen kann und sich bei Gefahr in die Erde verkriecht. Die Erdflöhe beginnen mit Eintritt wärmeren Wetters im April/Mai auf. Saatbeeten zu fressen und vernichten dabei oft schon die keimenden Samen in der Erde. Später werden auch ältere Pflanzen befallen, hei denen auf der Ober- und Unterseite der Blätter Gruben in das Gewebe gefressen werden, es kommt zu Fenster- und Lochfraß. Mit Beginn des Sommers hört der Erdflohfraß auf.

Mit einer Staubschicht bedeckte Blätter werden von den Erdflöhen gemieden, deshalb kann u. U. auch mit Holzasche, Ofenruß u. Ä. gestäubt werden. Schließlich wird der Schaden durch alle Maßnahmen, die das Wachstum fördern verringert.

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